Traditionelle Chinesische Medizin

Die TCM hat sich seit mehr als 2000 Jahren entwickelt. Das Konzept von Yin und Yang ist wohl die einzigartigste, wichtigste und charakteristischste Theorie der Chinesischen Medizin. Man könnte sagen, dass die gesamte Physiologie, Pathologie und Behandlungslehre der TCM letzten Endes auf Yin und Yang zurückgeführt werden können.

 

Bereiche der TCM, die ich bei Tieren anwende sind

  • Akupunktur (mit Nadeln, Moxa, Laser und Farblicht)

Pferde und Hunde akzeptieren in der Regel die Akupunktur sehr gut, und die meisten entspannen sich dabei deutlich. Trotzdem muss nicht immer mit Nadeln akupunktiert werden. Dafür gibt es auch Farblampen, Laser oder das erwärmende Beifußkraut in Form von Moxazigarren. Farblampen und Laser eignen sich auch für Katzen und andere Kleintiere sehr gut.

In der Chinesichen Medizin werden Kräuter unter anderen Kriterien angewandt, als in der westlichen Phytotherapie. Hierbei kommt es vielmehr auf die Qualifikationen wie erwärmend, feuchtigkeitsausleitend, Qi stärkend usw an. Dazu können chinesische aber auch heimische Kräuter eingesetzt werden.

Auch hier gelten nicht die chemischen Zusammensetzungen der Futtermittel, sondern ihre Qualifikationen. So kann man z.B. saisonabhängig das Pferd unterstützen. Es gibt Getreidesorten, die nach chinesischen Erkenntnissen den Körper erwärmen, und solche, die den Körper eher kühlen. Ebenso verhält sich das u.a. mit Karotten und Äpfeln.

Ablauf der Behandlung

Für die TCM ist eine ausführliche Anamnese und Untersuchung absolute Grundlage. Mit den erfassten Informationen erarbeite ich nach speziellen Kriterien eine chinesische Diagnose und erstelle daraus den Behandlungsplan ggf. mit den drei Komponenten – Akupunktur, Phytotherapie und Diätetik. Für die Akupunktur sind mindesten zwei  Therapieeinheiten pro Woche nötig.

Die TCM kann präventiv, kurativ und palliativ angewandt werden.